Re: Hier wird übersehen das Arbeitlosengeld eine Versicherung darstellt…. - Bundesagentur reagiert auf Kritik von Da…

September 7th, 2008

> > …die durch die sogenannten “ArbeitslosenVERSICHERNUNG” im Falle
> > einer Arbeitslosigkeit einspringt.
> > Diese wurde vom Arbeitslosen, teilweise über Jahrzehnte, eingezahlt,
> > und wurde nun auf 1 Jahr maximale Versicherung ! bei Eintritt des
> > Ereignisses (Arbeitslosigkeit) von Gesetzes Wegen beschränkt.
> Die Arbeitslosenversicherung ist keine Kapital- sondern eine
> Umlageversicherung.
Diese Theorie stimmt schon, aber berücksichtige mal
a) wird die BA vom Bund bezuschusst
b) gibt die BA das Geld zum nicht unerheblichen Teil zweckfremd aus
damit stimmt deine Definition in der Praxis nicht..
> > Besonders ungerecht finde ich den Passus mit dem “Aufbrauchen des
> > (meist ohnehin geringen) Vermögens”.
> Dafuer ist das Vermoegen da. Zum Aufbrauchen in schlechten Tagen.
> “Sparst Du in den guten Tagen, so hast Du in der Not.”
Nur der Dumme spart bzw. nur der ehrliche gibt seine
Vermögensverhältnisse korrekt an. Nach dem Beschluss des
Verfassungsgerichts dass die Vermögenssteuer verfassungswidrig ist:
http://www.jur-abc.de/de/32040003.htm
dürfte das gleiche auch für ALGII / Sozialhilfe gelten..
> > Wenn man sich vorstellt, daß so mancher Bürger jahrzehntelang
> > verzichtet ( Sparen heißt immer verzichten !!), um sich ein kleines
> > Ersparniß für den Lebensabend, Häusschen oder sonst eine Erfüllung
> > siener Träume anzusammeln, und dieses dann innerhalb kürzester Zeit
> > von ihm zwangsweise verbraucht werden muß - während andere das
> > gesamte Geld unverzüglich verprassen, viel zu teure (meist Leasing)
> > Autos fahren und jeden Urlaub das Geld abfeieren - um dann im
> > Ernstfall dank Vermögenslosigkeit (unmaßvolle Verschwendung) vom
> > Staat großzügig unterstützt zu werden, dann frage ich mich hier wo
> > die Gerechtigkeit in diesem Land geblieben ist.
> Gerechtigkeitsempfinden ist immer sehr subjektiv und deshalb keine
> geeignete Grundlage fuer ein Ausgleichssystem zum Erhalt des sozialen
> Friedens in einer Gesellschaft.
Bin da ganz anderer Meinung..
Michael

Re: Open Source wird langsam erwachsen, oder? - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

September 6th, 2008

versicherungalsch. Die Originalautoren bekommen die Gegenleistung, die
> diese verlangt haben. Lies die BSD Lizenz und Du findest, was dies
> ist.
> (Evtl. weniger, als DU haben willst, aber einigen Leuten scheint es
> ausreichend zu sein, denn sonst würden die Leute es ja wohl nicht
> machen.)
Nunja, ziemlich wenig:
http://www.de.freebsd.org/copyright/freebsd-license.html
Und das verlangte Statement wird am Ende einer 30kByte-EULA
versteckt.
Sorry, alles schonmal dagewesen.
> Ansonsten ist mir im Thread ein Denkfehler aufgefallen:
> “Du kannst den Autor nach einer anderen Lizenz fragen.” Das ist
> schlicht in größeren Projekten kaum machbar. Wer ist den der Autor?
> Das sind recht viele. Jeder, der einen Patch mit eingebracht hat (wo
> der Patch unter GPL stand), setzt die Lizenz auf GPL fest. Es sei
> denn, der Ersteller des Patches gibt diesen komplett frei, aber erst
> einmal sehe ich in diesem einen Beitrag zu einem GPL Projekt und
> damit auch GPL Code!
Das ist bei grösseren Projekten (z.B. Linux-Kernel) in der Tat ein
Problem.
Aber es gibt sehr viele Tools, Libraries, etc. wo es halt nur 1,2
Autoren gibt und da ist das dann sehr wohl machbar.
Und oft greift man aus einer Source auch nur
einzelne Teile raus und verwendet diese.
Und dann hat man es auch wieder oft mit Einzelpersonen zu tun.
Wenn es dann wirklich nicht geht, dann musst man leider in den sauren
Apfel beissen und entweder das Projekt unter die GPL stellen oder
eben selbst den Kopf anstrengen.
> Diese Problematik sehe ich hier also auch. Mit ein Grund, warum ich
> lieber die BSD Lizenz nutze. Hier kann ich - wenn ich es irgendwann
> einmal möchte - Code inkl. eingelieferter Patche verwenden. Es ist
> egal, wer alles Patche eingereicht hat und ob er noch lebt und wer
> der Erbe ist u.s.w.
Das ist korrekt. Aber leider können das auch andere kommerzielle
Anbieter mit deinem Material.
Deshalb würde ich die GPL vorziehen.
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, unter welcher
Lizenz er sein Material veröffentlicht.
Regards
Nohab.

Re: Ich habe eine geniale Geschäftsidee! - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

September 5th, 2008

estatterweblog.de/archives/Sterbegeldversicherungen/2250″>versicherungde eine Firma mit dem Namen Closed Source Risk Management
> (CSRM). Wenn ich mir Windows und die darauf laufende Software ansehe,
> dann müßte da eigentlich viel Geld zu verdienen sein.
träum weiter…die risiken bei M$ und konsorten sind viel höher,
durch die massive verbreitung und den ganzen hass auf M$ schreibt
doch jedes kind mittlerweiler irgendwelche viren für das “sicherste
betriebssystem” aus redmond…
du wärst damit pleite bevor du nur einen müden cent verdient hast
ich finde zwar die GPL lizenz auch nicht in ordnung, aber es ist
eigentlich der richtige weg, so werden jetzt endlich firmen auf linux
umsteigen, die meisten hatten doch genau wegen dieser GPL lizenz so
große bedenken, die sind jetzt dank dieser versicherung aus dem weg
geräumt und so kommt endlich richtig bewegung in den linux-lager, mal
sehen wann es eine M$ versicherung geben wird, den irgendwie muß sich
ja M$ wehren, die haben jetzt noch weniger argumente für ihre
produkte…
die kosten sind jetzt aber ähnlich, das muß man schon sagen, nur in
der linux-welt sind wenigstens richtige programmierer die ständig
neue ideen etc. bringen, was ich leider von M$ seit jahren nicht mehr
behaupten kann, da wird alles nur schön geredet und ein neues system
mit halbherzig geklauten features als das wunder schlechthin beworben
(richtung Vista schau)

Re: Ich wusste, dass der durchschnittliche Heisetroll zu blöd ist um dem Artikel - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

September 5th, 2008

versicherungkt es doch: Wer verklagt wird, nun der muss handeln und ggf.
> zahlen. Mehr sichern die 10 Mio nicht ab. Oder meinst du nur, dass
> praktisch die fällige Anwaltsgebühr für den Verteidiger bezahlt wird,
> in der Hoffung, dass der Opensourcler dann den Prozess nicht
> durchsteht….
Ich denke mal, die Versicherer werden nicht einfach auszahlen nach
gutdünken sodern sogar fordern, dass hier ein Urteil vorliegt, also
läuft es immer auf einen Rechtsstreit hinaus und den können sich die
wenigsten OSSler leisten.
> >
> > Von daher sehe ich diese Aktion rechtlich sehr bedenklich und sollte
> > beobachtet werden.
> Der Verdacht mommt mir nämliuch bei deinem Posting auf…
Ja du hast mich schon richtig verstanden:-)
Ich sehe in letter Zeit viele bedenkliche Aktionen gegen OSS, ich bin
der Meinung, dass das gezielt an allen Fronten passiert, man will OSS
den gar aus machen koste es was es wolle, denn erst dann werden die
großen Firmen freie Hand haben den Kunden massig Dinge reinzudrücken
die sie nicht wollen, aber aufgrund von fehlenden Alternativen nicht
ablehnen können. Ich denke da z.B. an TCPA und zwar an solche
Features die man davon nicht möchte.
Ich bin mir sicher massig Leute würden sofort auf Linux etc.
wechseln, wenn ihnen das Mediacenter plötzlich vorscheibt, dass der
von DVB aufgenommene Film geschützt durch DRM nur noch auf dem
Aufnahmegerät abspielbar ist.

Re: Open Source wird langsam erwachsen, oder? - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

September 5th, 2008

versicherunghe Rechte hast Du denn ohne GPL, die Du mit GPL nicht hast?
>
> Wenn ich etwas aus einem ‘GPL-Code’ verwende. muß ich das komplete
> Endprodukt unter die GPL stellen; selbst wenn das das GPL-Teilstück
> nur 1% ausmacht.
>
> Wenn Du darin keine Beeinträchtigung von Rechten siehst, dann vergiß
> es!
Das ist richtig.
Aber, wenn du den GPL-Anteil durch selbsterstelltes ersetzt, fällt
diese Beschränkung weg.
Und wenn du es richtig anstellst, ist GPL und Proprietär gleichzeitig
möglich.
Lies dir mal auf gnu.org die Hinweise zum Thema ‘mere aggregation’
durch.
Davon ab, was hindert dich eigentlich daran, den Autor des
Originalcodes nach einer separaten Lizenz zu fragen.
Und nochwas: Code, der nur durch das Urheberrecht geschützt ist,
darfst du überhaupt nicht vertreiben.
Egal unter welcher Lizenz du deinen Anteil vertreiben willst.
Ergo, auch hier erlaubt die GPL mehr, als nach dem Urheberrecht
möglich ist.
Also nochmal: Nach dem Urheberrecht darfst du von fremder Software,
die du auf rechtmässigem Wege in deinem Besitz gebracht hast nur 1
Sicherheitskopie anlegen, es sei denn, die beigefügte Lizenz erlaubt
mehr.
Jegliche Weitergabe, die durch die Lizenz nicht gedeckt ist, ist
schlicht verboten und kann strafrechtlich verfolgt werden.
Ich weiss nicht, was da noch einzuschränken wäre.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass du den Sinn der GPL noch nicht
verstanden hast.
Es soll nämlich schlicht verhindert werden, dass du in unangemessener
Weise von der Arbeit anderer profitierst.
Das ist z.B. bei der BSD-Lizenz möglich.
Da klebst du einfach deinen Namen drauf und verkaufst es als teure
Eigenentwicklung, ohne dass die Originalautoren irgendeine
Gegenleistung sehen.
Bei der GPL musst du diese Gegenleistung erbringen, indem du dein
Endprodukt ebenfalls mit Source unter der GPL vertreibst.
Wenn du das nicht willst, musst du entweder alles selbst machen oder
Lizenzen kaufen oder BSD/Public-Domain-Material verwenden.
Ich hoffe mal, dass es jetzt klar ist.
Regards
Nohab.

Re: Ich wusste, dass der durchschnittliche Heisetroll zu blöd ist um dem Artikel - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

September 4th, 2008

> Hier gehts doch wohl nicht um den Einsatz von OpenSource Software
> sondern um das verändern/anpassen von OSS um es mit eigenen
> Produkten zu vertreiben etc.
>
OK, mea culpa habe ich auch überlesen, man sieh mein erstes Posting.
War halt in Eile ;-) > Für die nicht Linguisten:-)
>
> Z.B. Gewinnverlust weil man z.B. seine Codeanpassungen an diversen
> OpenSopurce Software rausrücken soll, was ja die GPL vorschreibt.
>
Ok soweit
> Diese Risikoversicherung hier ist in meinen Augen eine Aufforderung
> zum Lizenzverstoß. So quasi, igoriere einfach die Lizenz, wir helfen
> dir dann bei evtl Rechtsstreitigkeiten.
> Um noch einen Schritt weiter zu gehen, das hier erhöht sogar den
> Druck auf OSSler, man stellt sich hin und sagt was wollt ihr
> überhaupt mit eurer Lizenz, wir sind gegen euren Mist versichert,
> verklagt uns ruhig.
Hier hakt es doch: Wer verklagt wird, nun der muss handeln und ggf.
zahlen. Mehr sichern die 10 Mio nicht ab. Oder meinst du nur, dass
praktisch die fällige Anwaltsgebühr für den Verteidiger bezahlt wird,
in der Hoffung, dass der Opensourcler dann den Prozess nicht
durchsteht….
>
> Von daher sehe ich diese Aktion rechtlich sehr bedenklich und sollte
> beobachtet werden.
Der Verdacht mommt mir nämliuch bei deinem Posting auf…
>
> Also was faselt ihr unterbelichteten Hetzer wieder von wegen der
> Einsatz von OpepnSource Software ist rechtlich bedenklich. Nicht nur
> die Überschrift eines Heiseartikels lesen, der evtl suggeriert hier
> gehts um das blose benutzen von OSS.
Ist ja gut jetzt,
Trelane

Re: Eine Greencard ist halt keine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit - Spekulationen um arbeitslose Green-Card-…

September 3rd, 2008

>
> > Aha, keine Ahnung aber hauptsache ne Sprechblase produziert.
> >
> > Rein zufällig kenne ich so einen arbeitslosen Grenncardbesitzer.
> > Arbeit könnte er durchaus bekommen. Nur ist der mit der Greencard
> > verknüpfte Mindestverdienst viel zu hoch. Deswegen winken die Firmen
> > ab. Und drunter darf er keine Arbeit annehmen. Die Zeiten der hohen
> > Gehälter sind aber vorbei!
>
> Er darf sehr wohl eine Arbeit bei weniger Gehalt annehmen, das
> darf sogar beliebig klein sein - vorausgesetzt, er hat einen
> entsprechenden akademischen Abschluss. Ein Dipl.Inf. darf
> theoretisch auch für 30 TEUR im Jahr auf Greencard arbeiten.
>
> Das Mindestgehalt ist ja nur eine alternative Bedingung um zu
> beweisen, daß er ein entsprechend wualifizierter Spezialist ist.
> Grund war, daß man verhindern wollte, daß Firmen auf Greencard
> Geräteschrauber und Putzfrauen anstellen.
>
> Fakt ist: Einen generellen Mindestverdienst gibt es nicht.
So hatte ich das auch mit der Green-Card verstanden, es sollte doch
um Spitzenkräfte gehen, die so damals die Propaganda, noch mal eben
min. drei Deutschen einen Arbeitsplatz schaffen würden.
Gab aber mal (hier?), ne Story über einen Laden, der die frischen
Green-Cardler gleich wieder rausgesetzt hatte um sie mit deutlich
niedrigerem Gehalt sofort wieder einzustellen…
Naja, vieleicht ein Einzelfall.
Eine IT “Spitzenkraft” um die es ja immer ausdrücklich ging, sollte
auch heute keine Probleme haben, für 50K Euro unterzukommen, ob mit
oder ohne Diplom. Selbstredend, daß diese Person über einschlägige
Berufserfahrung verfügt, ist noch keiner direkt aus
Studium/Lehre/Lehrgängen/etc, als IT “Spitzenkraft” raus gekommen.

Re: Open Source wird langsam erwachsen, oder? - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

August 29th, 2008

> Es soll nämlich schlicht verhindert werden, dass du in unangemessener
> Weise von der Arbeit anderer profitierst.
> Das ist z.B. bei der BSD-Lizenz möglich.
> Da klebst du einfach deinen Namen drauf und verkaufst es als teure
> Eigenentwicklung, ohne dass die Originalautoren irgendeine
> Gegenleistung sehen.
Das ist falsch. Die Originalautoren bekommen die Gegenleistung, die
diese verlangt haben. Lies die BSD Lizenz und Du findest, was dies
ist.
(Evtl. weniger, als DU haben willst, aber einigen Leuten scheint es
ausreichend zu sein, denn sonst würden die Leute es ja wohl nicht
machen.)
Ansonsten ist mir im Thread ein Denkfehler aufgefallen:
“Du kannst den Autor nach einer anderen Lizenz fragen.” Das ist
schlicht in größeren Projekten kaum machbar. Wer ist den der Autor?
Das sind recht viele. Jeder, der einen Patch mit eingebracht hat (wo
der Patch unter GPL stand), setzt die Lizenz auf GPL fest. Es sei
denn, der Ersteller des Patches gibt diesen komplett frei, aber erst
einmal sehe ich in diesem einen Beitrag zu einem GPL Projekt und
damit auch GPL Code!
Ich denke hier nur an die Problematik mit dem MUD-Driver ldmud.
(lpmud? Mein gedächnis :) ) Hier ist jegliche Benutzung in einem
kommerziellen Rahmen strikt verboten. Er durfte nu benutzt werden,
wenn man kein Geld von den Spielern verlangt hat. Nun kam die Frage
auf, ob man nicht Serverkosten und so tragen könnte. Es gab hier dann
die Bestrebung, von allen Autoren, die mitgewirkt haben, das
Einverständnis zu bekommen. Leider wurde dieses nicht von allen
Autoren bekommen - wenn ich mich recht erinnere, weil nicht alle
erreicht wurden.
Diese Problematik sehe ich hier also auch. Mit ein Grund, warum ich
lieber die BSD Lizenz nutze. Hier kann ich - wenn ich es irgendwann
einmal möchte - Code inkl. eingelieferter Patche verwenden. Es ist
egal, wer alles Patche eingereicht hat und ob er noch lebt und wer
der Erbe ist u.s.w.
Just my 2 cent
Konrad

Re: Open Source wird langsam erwachsen, oder? - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

August 29th, 2008

versicherunglt, die(!) GPL wurde doch auch noch nie in Gänze auf ihre, für
> > das entsprechende Land gültige Rechtmäßigkeit geprüft.
> Ist auch nicht notwendig.
> Denn was alle vergessen, die immer auf diesem Punkt herumreiten, wird
> die GPL nämlich für ungültig erklärt, dann wird sie nur in diesem
> einen Fall ungültig.
> Für den Rest der Welt bleibt sie gültig.
Tatsächlich? So etwas würde heutzutage schlicht eine Kettenreaktion
auslösen, sonst hätten wir im Zeitalter der Globalisierung ja wieder
einen Rechtswirrwar!
> Nur, was passiert wenn die GPL für den Beklagten ungültig wird?
> Es ist dann genauso, als wenn garkeine Vertriebslizenz vorhanden ist,
> es schlägt dann das Urheberrecht in voller Härte zu.
> Und Vertrieb ohne Lizenz ist Raubkopieren.
> Mit anderen Worten, die GPL braucht gerichtlich nicht überprüft zu
> werden, weil sie gegenüber dem Gesetz zusätzliche Rechte einräumt und
> nicht einschränkt.
Das ist rechtlich gesehen schlicht Unsinn! Natürlich beschränkt die
GPL Rechte! Die Frage ist, sind diese Beschränkungen nach unserem
heutigen Rechtsverständnis akzeptabel, oder sind sie es nicht. Und da
steht in Europa in letzter Instanz eine Entscheidung des Europäischen
Gerichtshofes aus. Das ist der Fakt!

Re: Open Source wird langsam erwachsen, oder? - Versicherung gegen Risiken beim Einsatz …

August 27th, 2008

versicherungionen sind nicht viel, wenn es richtig zur Sache geht.
> Öltanker werden bis zu 1 Milliarde Dollar und mehr versichert.
> Zehn Millionen heißt hier indirekt: “Open Source Software ist so
> kritisch in der Handhabung, daß wir das Risiko auf 10 Millionen
> begrenzen - sonst könnten wir in einem bodenlosen Faß absaufen!”
Nö, so sonderlich hoch sind die Schadenssummen im Software-Bereich
nicht.
Da sind 10 Millionen schon eine ganze Menge.
Da sieht es bei Öltankern schon ganz anders aus.
> Nun ja, ‘heißt es’! Bagatellfälle, ganz offensichtliche Verstöße
> gegen die GPL!
Weil die Verantwortlichen bei den beklagten Firmen entweder die
Lizenzbedingungen nicht gelesen haben oder gezielt missachtet haben.
Ja, auch das gab es.
In einem Fall wurden sogar Verschleierungstechniken benutzt.
> Aber halt, die(!) GPL wurde doch auch noch nie in Gänze auf ihre, für
> das entsprechende Land gültige Rechtmäßigkeit geprüft.
Ist auch nicht notwendig.
Denn was alle vergessen, die immer auf diesem Punkt herumreiten, wird
die GPL nämlich für ungültig erklärt, dann wird sie nur in diesem
einen Fall ungültig.
Für den Rest der Welt bleibt sie gültig.
Nur, was passiert wenn die GPL für den Beklagten ungültig wird?
Es ist dann genauso, als wenn garkeine Vertriebslizenz vorhanden ist,
es schlägt dann das Urheberrecht in voller Härte zu.
Und Vertrieb ohne Lizenz ist Raubkopieren.
Mit anderen Worten, die GPL braucht gerichtlich nicht überprüft zu
werden, weil sie gegenüber dem Gesetz zusätzliche Rechte einräumt und
nicht einschränkt.
Regards
Nohab.