Nicht Versicherung, Zugriffsberechtigung aufgrund von Vermögen - Warnung vor den gläsernen Erwerbslosen
versicherung keine kapitalbildende Versicherung. Es gibt also keine
> Garantie, dass man das Geld zurueckbekommt (ansonsten haette man ein
> Jahr Arbeitlosigkeit nach 10 Arbeitsjahren frei)
Es ist im Zweifel eine Umlage. Vor Umlagen scheint es nur noch wenig
Respekt zu geben. Man finanziert sie einfach nicht mehr, wenn es
Probleme gibt.
Aber wäre es eine kapitalbildende Versicherung, dann wäre, wie du
schreibst, Garantie gegeben, dass man sein Geld zurückbekommt? Das
ist ein Märchen. Geld kann man nicht essen. Man bekommt genau wie bei
einer Umlage nur das zurück, was in dem Moment, in dem man es
zurückfordert, von der dann “arbeitenden Bevölkerung” an Wert
erarbeitet wird. Genau den Wert hat eine “Kapitalbildende”
Versicherung dann noch, mehr nicht. Wenn also eine größere Menge
gleichzeitig arbeitslos gewordener gleichzeitig die Verwertung ihrer
“Kapitalbildenden” Versicherung einfordern müßte, wäre die so wenig
wert wie im Falle, es hätte sich um eine Umlage gehandelt. Beide
müssen jetzt, in dem Moment der Rückforderung, von irgendwem
erarbeitet werden. Auch im Falle der “kapitalbildenden” Versicherung
hat die Bank das Geld nicht im Schrank aufbewahrt und zahlt es jetzt
aus. Und wenns so wäre, wäre es in dem Moment nicht anders: Es wäre
nur das Wert, was im Moment draußen in der Wirtschaft erarbeitet
wird.
Dann hatte ich geschrieben, durchaus durchfüttern soll die arbeitende
Bevölkerung solche Leute:
> > - wenn es sich bei diesen Leuten um Besitzer von Vermögen in
> > anständiger Höhe handelt, besonders solcher Höhe, die es dem Besitzer
> > gestattet, sich nie arbeitslos melden zu müssen, weil der Ertrag
> > seines Vermögens, den ihm die arbeitende Bevölkerung ständig
> > erwirtschaftet, die Notwendigkeit, selbst zu arbeiten erspart, da
> > sein Geld für ihn “arbeitet”.
Dazu fällt dur nur ein:
> Wer Geld in eine Versicherung zahlt, muss es auch herausbekommen
> koennen. Ansonsten kann man es gleich ‘Steuer’ nennen.
Also siehe bitte oben.
Übrigens: Hier hatte ich erkennbar nicht von Versicherungen, sondern
von Ansprüchen aufgrund von Vermögen, also von Zinsansprüchen in
Arbeit erübrigender Höhe gesprochen, die an die “arbeitende
Bevölkerung” gestellt werden. Woran ein im Kapitalismus
sozialiosierter Mitbürger natürlich nichts anstößiges erkennt,
während er bei dem Arbeitslosen, der nicht Hundedreck sammeln gehen
will, schon in Ordnung findet, dass man für eine Leistung auch eine
Gegenleistug verlangt … und also diese einstellt, wenn er denn die
Dreckarbeit nicht billigst zu machen bereit ist.