Re: Pay as you crash: Die ultimative Statistikgerechte Versicherung - Pay as you drive: Die individuell berech…
> Wie ja jeder weiß, sind die Fahrer, die Unfälle verursachen, die
> größte Risikogruppe für Versicherer. Folglich wird bei der neuen Pay
> as you crash- Versicherung die Prämie erst nach Abschluß der
> jeweiligen Versicherungsperiode berechnet. Wer keinen Schadensfall
> hatte, zahlt die normale Prämie von ein paar hundert Euro, wer jedoch
> einen Schaden melden mußte, zahlt eine Prämie in Höhe des
> verursachten Schadens. Damit ist das Risiko statistisch gerecht auf
> diejenigen verteilt, die tatäschlich für Auszahlungen der
> Versicherung sorgen, und alle anderen sind vor all zu hohen
> Prämienerhöhungen einigermassen sicher…
Es ist Blödsinn, was du schreibst.
Das widerspricht dem Prinzip einer Versicherung, das ja danach
funktioniert, das Risiko eines Schadens auf viele Schultern zu
verteilen. Jeder zahlt einen gewissen Beitrag ein und bekommt im
Schadensfall, selbst wenn er noch so hoch ist, seinen Schaden
ersetzt.
Wenn man sowieso im Schadensfall eine Prämie in Schadenshöhe bezahlen
muss, wozu braucht man dann eine Versicherung?
Beispiel Autohaftpflichthref=”http://form-game.com/11-cruising-experten-tips/”>versicherung. Du verursachst einen kleinen
Auffahrunfall, Schaden 800 EUR. Das könntest du problemlos aus der
eigenen Tasche zahlen. Aber angenommen, du verursachst einen Unfall,
wo du leider einen Schaden von 200.000 EUR verursachst, möchtest du
das komplett selbst bezahlen?
>
> Das selbe Prinzip läßt sich natürlich auch in der Krankenversicherung
> anwenden.
Ganz sicher nicht. Die Krankenversicherung funktioniert nach dem
Prinzip, dass die meisten Leute gesund sind und nur ein paar
Bagatellkrankheiten haben, deren Behandlung nicht viel Geld kostet.
Diese Bagatellkrankheiten könnte jeder problemlos selbst bezahlen.
Wenige Leute jedoch haben schwere und damit teure Erkrankungen, deren
Behandlung zehntausende oder gar hunderttausende Euro kostet. Denk
mal daran, was die Behandlung eines Diabetes- oder Dialyse-Patienten
kostet oderf was an Kosten anfällt, wenn jemand eine teure Operation
braucht.
Die Krankenversicherung deckt gerade das Risiko ab, dass man eine
teure Behandlung braucht, die man nicht aus der eigenen Tasche zahlen
kann. Oder wolltest du eine Operation, die 20.000 EUR kostet, selbst
bezahlen?
In der gesetzlichen Krankenversicherung werden im Übrigen 80% der
Gelder für nur 20% der Patienten aufgewendet. Schön, wenn man zu den
gesunden 80% gehört, aber wenn man zu den 20% Kranken gehört
(hauptsächlich Alte und chronisch Kranke), dann ist man froh, wenn
die Solidargemeinschaft für einen einspringt, da man ansonsten die
Kosten niemals tragen könnte.
Juli 16th, 2008 at 13:11
[…] du das komplett selbst bezahlen? > > Das selbe Prinzip läßt sich natürlich auch in der Krankenversicherung > anwenden. Ganz sicher nicht. Die Krankenversicherung funktioniert nach dem Prinzip, dass die […]