Re: sinn einer versicherung - Pay as you drive: Die individuell berech…
versicherungdueller der tarif berechnet
> wird, desto unsinnniger wird es.
Der Versicherungsbeitrag richtet sich nach dem individuellen Risiko,
nicht nach den individuellen Schadensfällen.
Diese beeinflussen lediglich im Nachhinein die Risikoabschätzung für
die Zukunft.
Daß jemand, der riskant lebt, höhere Beiträge zahlt als jemand, der
vorsichtig lebt, ist gerecht.
Ungerecht ist es hingegen, wenn jemand, der viele Schadensfälle hat,
ungeachtet seiner Risikofreudigkeit mehr Beiträge bezahlen muß. So
wird nämlich auch Pech bestraft.
Und deshalb sind auch “Schadensfreiheitsklassen” ungerecht. Gemeint
ist dieser Mechanismus als Mittel, um Risikofreudigkeit abzuschätzen,
aber genauso bestraft er Pech.
> Im theoretischen extremfall gibt es genau einen tarif für genau eine
> person. Und die muss dann genau die schäden bezahlen, die sie
> verursacht. Und zwar komoplett.
So ist es jetzt schon, wenn das Risiko einer Handlungsweise bei 100%
liegt: Das heißt dann “Vorsatz”, und dann zahlt die Versicherung
nicht.