Re: Versicherung? - Verwendungszweck für Gelder aus Selfhtml…

versicherungse ist prima! Die nächste Abmahnung kommt bestimmt…
>
> Aber generell: wie sähe es aus mit einer Art Web-Abmahn-Versicherung
> für Privatpersonen?
Wieso nur Privatpersonen? Auch Freiberufler und Kleingewerbetreibende
gehören bei Abmahnwellen zu den ersten “Opfern”. Entweder um an ihnen
zu verdienen oder oder um sein dubios erdachtes Recht zu
manifestieren (Sehen Sie Herr Richter, soundsoviele haben eingesehen,
dass sie mein Schutzrecht verletzt haben). Bei größeren Gegnern
müsste man ja mit Gegenwind rechnen. Das traut man sich erst nach
einem Jahr oder so ….
> Man zahlt einen monatlichen Beitrag ein, und wenn
> einen dann mal das freiherrliche Schicksal trifft, bekommt man von
> der Versicherung Prozesskostenhilfe bis zu einer bestimmten Höhe.
Prozesskostenhilfe gibt es ja schon. Das ist nicht das Problem.
Das Problem ist, dass man praktisch gezwungen ist, bei so vielen
dubiosen Abmahnungen wegen jeder zum Anwalt zu gehen, weil man kaum
selbst in der Lage ist, die Rechtmäßigkeit richtig einzuschätzen.
Da es sich bei einer Abmahnung um ein außergerichtliches Verfahren
handelt, zahlt auch keine Versicherung den eigenen Anwalt.
War die Abmahnung nicht korrekt, gesteht der Richter dem abmahnenden
Anwalt zu, sich vertan zu haben, bei der komplizierten Materie. Er
darf also Fehler machen.
Böse Absicht lässt sich so gut wie nicht nachweisen.
Du darfst als Homepage-Betreiber aber keinen Fehler machen. Da Du
aber bei so vielen Regulierungen überfordert bist, läufst Du ständig
Gefahr, abgemahnt zu werden. Es passieren Dir nun mal Fehler.
Daher hätte ich gut gefunden, wenn jeder Provider mit Konnektierung
einer Domain für sich und seinen Kunden einen bestimmten Betrag an
eine Versicherung zahlt, die aussergerichtliche Gebühren übernimmt,
sodaß wirklich jeder zum Anwalt kann. Aber von den Versicherungen und
Versicherungsmaklern, mit denen ich gesprochen habe, war keiner
bereit, das Thema einmal ernsthaft anzudenken.
Daher bleibt wirklich nur die Hoffnung, dass die User dieses Problem
- vielleicht über diese Kriegskasse lösen.
Denn der “Krieg im Netz” betrifft ja nicht nur die BetreiberInnen von
Webangeboten, sondern auch alle als User. Angst und Homepagesterben
mindern unsere Lebensqualität, die über das Netz möglich sein könnte.
cu
netzrose

One Response to “Re: Versicherung? - Verwendungszweck für Gelder aus Selfhtml…”

  1. Versicherung Live » Blog Archive » Re: Finger weg! - Versicherung: 283 Patente gefährden Linu… Says:

    […] versicherungsollte man von Linux die Finger lassen, bevor nicht alle > Fragen geklärt sind, denn wenn du dir ein geklautes Auto kaufst, dann > darfst du das auch nicht behalten. Also Vorsicht!!!! > S. Bevor alle Fragen geklärt sind? Sehr witzig. Linux war uns ist 100% legal. Wenn versucht wird Linux nun in eine illegale Ecke zu drücken, ist das nicht Linux anzulasten sondern den Patent-Lobbyisten. Linux “klaut” nicht, sonder baut Software. Wenn dabei Trivialpatente verletzt werden — Pech. Wenn zum jetzigen Zeitpunkt solche Bestrebungen gegen Linux angestrengt werden, wäre das für mich ein Grund, noch eher auf Linux zu setzen. Scheint ja gute Qualität zu sein, wenn Konzerne so viel Angst haben vor Linux, daß sie unbedingt Patente durchdrücken wollen. Und exakt so ist es auch. Wenn Du selbstständig einen Online-Shop baust, klaust Du auch nicht. Aber Du verletzt Patente! Nämlich das von Sun auf einen virtuellen Einkaufskorb. […]

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