Versicherung wofuer??? - Unwägbare Risiken
Hallo,
die Leute werden sich nur fuer das versicheren, was bisher typischer
weise eingeklagt wird.
Produkthaftung geneueber dem Kunden.
Also das der bauer von seinem Mais nicht angefallen wird, und das der
Kornflake-esser nicht an einem Kornflake die Zaehne ausbeist.
Dieses Risiko duerfte kaum groesser sein, als bei herkoemmlichen
neuen Sorten.
Die versicherungen werden also dann wie uebelich versichern: summe *
factor = beitrag.
Ausserdem hat Monsanto sicherlich eine nette Rechtsabteilung, und das
kleingedruckte in den vertraegen/linzen auf den verpackung wird
sicher US-typisch witzig sein…
Hat da jemand ‘nen link zu??
Wuerde mich nicht wundern, wenn da steht “anbau in sensiblen
Oekosystemen auf eigene gefahr…”
Das risiko fuer das oekosystem ist ziemlich sicher nicht versichert.
Da wird sich auch keine versicherung finden. weil:
vermutetet Schadenshoehe: unbekannt hochgradig abhaengig vom
wertesystem bis zu unendlich
vermutete wahrscheinlich keit: auf kurze zeit eher sehr gering,
typische versicherungszeit ( einige Jahrzehnte): unklar.
Risiko= schaden mal wahrscheinlichkeit….
Ausserdem kommt hinzu, ds solche risken sowieso nicht versichert
werden. oder hat Lufthansa eine versicherung wegen klimafolgen durch
abgase auf 10 km hoehe???
Hier muessen wir aufpassen, da muss an gentechnik der gleiche
massstab ran wie an andere technologien, sonst wird man argumentative
unserioes.
Eigentlich geht es doch darum: Viele wollen gar keine GM-essen, oder
zumindest gekennzeichnet. Ich will zumindest ein solides
Zulassungsverfahren und gesunde Skepsis.
Weil man glaubt das mit anderen Mitteln nicht mehre erreichen zu
koenne, kommt jetzt das versicherungsargument…
Dazu braeuchte man eine versicherungspflicht. Wegen chancengleichheit
muessen dann alle Technologien versichert werden. das geht praktisch
nicht.
ich denke eine sinnvolle regulierung ist leichter implementierbar als
eine versicherungspflicht.
zumindest meine meinung.